Dienstag, 8. März 2016

Drupa-Neuheiten von MBO und Herzog+Heymann

MBO präsentiert gemeinsam mit seiner Tochtergesellschaft Herzog+Heymann auf der Drupa (Halle 6, Stand B40) Maschinen und Systeme für die Weiterverarbeitung von Offset- und Digitaldruck sowie für Sonderanwendungen wie Mailing, Pharma und Packaging. Dem diesjährigen Drupa-Motto der MBO-Gruppe „Finish First“ sollen einer Meldung des Unternehmens zufolge gleich mehrere der insgesamt elf Exponate gerecht werden.

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Montag, 7. März 2016

Frey Plus investiert in zweiten Mailliner

Nach Abschluss des erfolgreichen Feldtests für die erste Maschine wird Frey Plus, einer der deutschlandweit führenden Direktverteiler mit Sitz in Ulm, im Juli ein zweites Zusammentrag-System Mailliner von Müller Martini in Betrieb nehmen. Auch diese Anlage verfügt über 28 Anleger und einen Paketbildner Flexpack.

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Digitalkatalog mit „Augmented Reality“

Beim Hamburger Papiergroßhändler Papier Union steht der neueste Digitalkatalog für die Bestellung bereit. Der Katalog gibt laut Papier Union einen umfassenden Überblick über das aktuelle Digitaldrucksortiment des Großhändlers. Neu ist die Integration von „Augmented Reality“ in den Katalog.

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KBA: Rapida 106 für den UV-Mischbetrieb

Eines der aktuell besonders intensiv diskutierten Themen im Bogenoffset ist LED-UV. Auch zur Drupa 2016 wird diese Variante der UV-Produktion auf dem KBA-Messestand in Live-Demonstrationen zu sehen sein. Einer der Pilotanwender des Trocknungsverfahrens ist Holzer Druck und Medien, wie KBA aktuell meldet. Das Druckunternehmen in Weiler im Allgäu setzt konventionellen und LED-UV-Druck an der neuen Sechsfarbenmaschine KBA Rapida 106 mit Lackturm und Auslageverlängerung im Mischbetrieb ein.

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Digitaldruckkatalog mit „Augmented Reality“

Beim Hamburger Papiergroßhändler Papier Union steht der neueste Digitaldruckkatalog für die Bestellung bereit. Der Katalog gibt laut Papier Union einen umfassenden Überblick über das aktuelle Digitaldrucksortiment des Großhändlers. Neu ist die Integration von „Augmented Reality“ in den Katalog,

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Bobst Group: Mehr Umsatz und Aufträge

Im Geschäftsjahr 2015 konnte die Bobst Group, Schweizer Anbieter von Ausrüstungen und Dienstleistungen für die Verpackungs- und die Etikettenindustrie, einen Konzernumsatz von 1,331 Mrd. Schweizer Franken (SFR) erzielen, was einer Steigerung um 31 Mio. SFR, oder +2,4% gegenüber 2014 entspricht, wie Bobst meldet. Um Wechselkurseffekte und Akquisitionen bereinigt, schloss das Geschäftsjahr 2015 mit einem organischen Umsatzwachstum von 6,8%, wie es weiter heißt. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte 75,4 Mio. SFR (2014: 81,7 Mio.), das Nettoergebnis 59,2 Mio. (53 Mio. 2014). Die Nettoverschuldung reduzierte sich von 17,7 Mio. im Jahr 2014 auf 0,9 Mio. 2015. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) erreichte 12,3% (12,6% im Jahre 2014) und liegt damit über den Kapitalkosten des Konzerns.

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Wie funktionieren 3D-Drucker?

Sind 3D-Drucker wirklich Alleskönner?

Für viele Laien sind 3D-Drucker noch absolutes Neuland, aber für Profis ist der 1983 von dem US-Amerikaner Chuck Hull erfundene 3D-Druck schon längst den Kinderschuhen entwachsen. Ob im Modellbau, in den Bereichen von Kunst und Design oder bei der Entwicklung von Prototypen im Automobilbau und im Modellbau, 3D-Drucker scheinen mittlerweile Alleskönner zu sein. Selbst im privaten Bereich werden sie bereits von einigen Bastlern benutzt, um zum Beispiel kleine Spielzeuge oder Schmuck herzustellen. Aber für alle, die sich bisher noch nicht mit 3D-Druckern beschäftigt haben, ist sicherlich interessant zu wissen wie diese funktionieren.

„Heiße Düse“

Zunächst einmal muss man wissen, dass 3D-Druck nicht gleich 3D-Druck ist. Vielmehr steht dieser Begriff für eine ganze Reihe von Fertigungstechniken, die nach unterschiedlichen Prinzipien funktionieren. Allerdings haben diese Fertigungstechniken eine Gemeinsamkeit: alle Verfahren bauen dreidimensionale Objekte, indem sie Material in dünnen Schichten auftragen und verfestigen. Der Fachbegriff dafür ist die sogenannte additive Fertigung. Darüber hinaus sind die Druckknöpfe alle 3D-Drucker mit einer „heißen Düse“ ausgerüstet. In diese wird das feste Rohmaterial gepresst und durch die Hitze verflüssigt. Dieses allerdings nur, wenn das Rohmaterial durch Erhitzen weich und formbar wird wie zum Beispiel thermoplastische Kunststoffe, aber auch Modellierwachs und selbst Schokolade. Am anderen Ende der Düse tritt das verwendete Material als weicher und dünner Faden aus. Mit diesem zeichnet der Druckkopf eine Schicht des gewünschten Objekts – die äußere Kontur als einfassende Linie, die Flächen als Schraffuren. Ist das Material zu der gewünschten Form erstarrt, rückt der Druckknopf um eine Schichtdicke vom Objekt ab und zeichnet die nächste Lage. Anschließend wird dann Schicht für Schicht aufgetragen bis das gewünschte Objekt entstanden ist. Weil das aufgetragene Material nicht sofort an der Luft erstarrt, müssen größere Überhänge und flache Vorsprünge am Objekt während des Drucks abgestützt werden. Bei einfachen Druckern fügt deren entsprechende Software an den passenden Stellen der 3D-Vorlage geeignete Gitterstrukturen hinzu, die aus demselben Material wie das eigentliche Objekt aufgebaut werden. Diese müssen dann allerdings später von Hand abgebrochen oder abgeschliefen werden. Bei gehobenen Druckern werden die Stützstrukturen mit einem zweiten Druckkopf und aus einem anderen Material aufgetragen.



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